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WAS ES HEISST,
EIN MENSCH ZU SEIN

Unter diesem Titel seit 1985 ungebrochen aktuelles Standardwerk von Thomas Zacharias zum Thema Selbstfindung und Lebensqualität für jedermann.
Ein Geschenk von Mensch zu Mensch.
LESEPROBE...

ERFOLG IM SPORT
Die Freude am Sport hängt von Erfolgsgefühlen ab. Nicht vom Siegen über andere, sondern vom eigenen Gelingen. Im Kopf fallen die Entscheidungen.

Golfsport, Leichtathletik.
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POLITIK UND GESELLSCHAFT

Weltpolitik und moderne Gesellschaft aus dem etwas anderen Blickwinkel eines distanzierten Aussteigers vor dem Fernseher... .
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DREI VERSUCHE ZUM THEMA.

1. Versuch

Frieden und Wohlstand für alle sind heute ferner denn je. Die Menschen können mit ihrem Reichtum nicht umgehen. Anstatt ihn zu teilen häufen sie ihn an, verwandeln ihn zu Geld und tragen es an die Börse, die internationale Mega-Spielhölle der zahllosen kleinen Zocker und der wenigen billionenschweren Finanzspekulanten, die „global player“. Die Wirtschaft verdörrt, das Gesundheitswesen schrumpft, die Renten und sozialen Leistungen verkümmern, weil der Geldfluss in der unfruchtbaren Wüste der Wertpapiermärkte versickert und versiegt.

Das Volk und sein Staat sind vollkommen machtlos weil sie einfach pleite sind. Sie sitzen in der Schuldenfalle der Kredithaie.

Wer kein Geld hat, kann auch keine Macht ausüben. Ob im Kleinen die verschuldete Familie oder im Großen die öffentliche Verwaltung. Die Macht liegt bei den Gläubigern, nicht bei den Schuldnern.

Eine Regierung gibt es folglich nur noch pro forma. Spätestens seit der Staat seine Machthebel verkauft hat, um Zinsen zu zahlen und weitere Verschuldungen aufzuschieben, hat er nichts mehr zu sagen. Indem er die Infrastruktur privatisierte, hat er die Macht im Lande vollständig in die Hände der Besitzenden gelegt. Und das sind nicht wie früher die Reichen und die Unternehmer sondern anonyme Kapitalgesellschaften.

Als Besitzer von Energie, Kommunikation, Transport und Verkehr (Strom, Telefon, Post, Bahn, Müll, Wasser und Straße) hatte das Volk etwas in der Hand gegenüber der freien Wirtschaft. Man war auf einander angewiesen. Auf Augenhöhe. Jetzt kann die Wirtschaft machen was sie will. Und da sie zu dumm ist an etwas anderes zu denken als an kurzfristige Profite, geht das ganze System jetzt immer schneller den Bach runter.

Der Rendite-Kapitalismus kann nur Waren produzieren. All die anderen gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Leistungen kann er nicht hervorbringen. Das Geld dafür kann im derzeitigen System aber fast nur auf dem Weg der Warenproduktion entstehen. Und da diese nicht mehr von Menschen sondern von Maschinen geleistet wird und obendrein zu mehr als der Hälfte vollkommen überflüssig ist, ja sogar ungeheure Umweltschäden verursacht, gibt es keinen Grund mehr, Menschen einzustellen und zu entlohnen. Bald stehen die Menschen, die die Maschinen gebaut haben, auf der Straße und können das entsprechende Endprodukt selbst nicht mehr kaufen.

Und da regt sich die Bildzeitung über einen so genannten Sozialschmarozzer in Florida auf, der von der Wohlfahrt lebt, während tausende von studierten Volkswirten Millionen Euro in die eigenen Taschen schieben, indem sie auf nutzloseste Weise riesige Geldmengen von einem Konto auf das nächste und übernächste verschieben, ohne dass dabei auch nur ein einziger Euro wirtschaftliche Wirkung erzeugt. Sie nennen sich Konzernbosse, Aufsichtsräte und Asset-Manager und bilden mit dem größten Teil der so genannten Finanzdienstleister das wahre wirtschaftliche Übel dieser Zeit. Wie vor 2000 Jahren die Geldhändler im Tempel von Jerusalem. Nur dass sich keiner traut ihre Tische umzuwerfen.

Und die Politiker betrügen das Volk auf noch schamlosere Weise als die Warenwerbung. Sie reden und labern und argumentieren und streiten, als ob es eine Lösung gäbe. Dabei wissen Sie, dass es in Zukunft immer mehr Arbeitslose geben wird, niemals weniger. Weil Kapital-Wirtschaft vom Wachstum abhängt und es Wachstum bald nicht mehr geben wird. Außer in der Umweltschädigung. Sie fordern mehr Kinder, ohne sagen zu können, wovon diese eines Tages leben sollen, geschweige denn Steuern und Rentenbeiträge zahlen. Sie schwelgen in Mitleid mit den kommenden Generationen, die die Schulden von heute erben, und wissen doch, dass es dem Volk bald völlig unmöglich ist, die jährliche Zinslast zu erwirtschaften, geschweige denn auch nur einen der Billionen geschuldeten Euros zurückzuzahlen. Wie kann man so unverschämt in die Welt hinein lügen?! Oder sind sie wirklich so idiotisch und hirnverbrannt wie sie tun?

Wer nicht sieht, dass wir auf dem Weg zurück sind ins Mittelalter, in die Besitzbarbarei,

der hat riesige Tomaten auf den Augen.

Ist angesichts dieser Tatbestände die Hinwendung auf die inneren Werte des Lebens nicht ein Luxus? Müsste man nicht erst einmal dafür sorgen, dass dem Volk bewusst wird dass es nach Strich und Faden verarscht wird wie noch nie? Ich glaube, beides gehört zusammen. Wenn es die inneren Werte nicht gäbe, dann bräuchte man auch nicht an den äußeren Bedingungen für ihre Verwirklichung zu sorgen. Wer den Wert des Lebens im innern erkannt hat, der wird erst recht für eine menschenwürdige Gestaltung der Gesellschaft sorgen wollen. Den größenwahnsinnigen Geldfetischisten können wir diese Aufgabe nicht überlassen. Im Gegenteil, man muss ihnen die Macht, also das Geld, das sie weder verdient haben noch benötigen noch sinnvoll zu investieren wissen, wegnehmen. Und das vom Volk erwirtschaftete Finanzkapital gehört unter die Macht des Volkes. Ohne dies bleibt die Behauptung wir hätten eine Demokratie eine demagogische Lüge.

Eine wahre Linkspartei schriebe sich dieses Ziel auf die Fahnen oder wenigstens in die Statuten.

„Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch links ist hat keinen Verstand“.

So sagten die Weisen von einst. Ich sage „Wer heute nicht links ist hat keines von beiden!“

Wer seine soziale Verantwortung nicht erkennt, der leugnet den Ast auf dem er sitzt.

In meinen Büchern wird deutlich, dass auch die Finanzausbeuter von heute nur GANZ NORMALE KOMPLEXE (also ne mentale Macke) haben und mit ihrem Bewusstsein weit davon entfernt sind zu wissen, WAS ES HEISST EIN MENSCH ZU SEIN.

Sonst würden sie ihr eigenes und das gemeine Wohl nicht so dümmlich mit Füßen treten.

Sie wären kreativ mit der Gestaltung eines neuen Wirtschaftssystems beschäftigt, welches weder Kapitalismus noch Sozialismus noch Imperialismus wäre, sondern etwas ganz anderes, wirklich menschenwürdiges hervorbringt.

Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ musste geprägt werden, weil der Markt niemals von selbst sozial sein kann. Die Gesellschaft braucht den Staat als kraftvolles Korrektiv, zur sinnvollen Umverteilung von Macht und Wohlstand. Gebt also dem Markt, was des Marktes ist. Aber gebt auch dem Volk, was des Volkes ist. Also:

Sofortiger Zinserlass und langfristiger Schuldenerlass. Und das Geld, das an der Börse stagniert, im Kreis fließt oder vernichtet wird, zum Gemeinwohl in Umlauf bringen, für Bildung und Wissenschaft, Gesundheit und Altenpflege, Kultur, Sport und Unterhaltung.

Das ist die einzige Lösung. Und sie ist sogar möglich. Die Intelligenz dazu haben wir. Sie sitzt nur an den falschen Hebeln. Eben da wo derzeit überhaupt noch Wachstum herrscht. In der Hochtechnologie. Wären die Politiker und Finanzmagnaten nur halb so intelligent wie ihr Handy und die Ingenieure die es erfunden haben, dann wäre noch heute der Tag der Wende.

Das World Trade Center wurde ausgelöscht. Kriege werden geführt. Staaten sind ohne Oberhaupt und Regierung. Und was passiert? Nichts. Was passiert also, wenn der Staat aufhört Zinsen zu zahlen. Nichts. Außer Gutes. Also tut es!

2. Versuch

DIE POLITIK
…ist die Kehrseite der Philosophie. Aus Liebe zum Wissen hat diese die Wissenschaften hervorgebracht. Auch die Politikwissenschaft. Die Politik aber ist die Liebe zur Macht und nimmt keine Rücksicht auf Wahrheit und Wissen.
Macht an sich ist nichts schlechtes. Nur wenn das Schlechte an die Macht kommt, ist das schlecht. Da aber jeder Mensch nur wenige Talente hat, meistens sogar nur eines, ist der begabte Machtstreber nur selten auch ein begabter Moralist, Humanist, Ökonom, Jurist oder gar Philosoph. Und wenn man die Macht wie im modernen Staat, auf viele Minister, Abgeordnete und Beamte verteilt, kann das Resultat nicht von vernünftiger Intelligenz getragen sein, sondern nur vom übelsten Mittelmaß.
Das schwerste was es in der Politik für den Intellekt gibt ist das Ersinnen von sinnvollen, in der Anwendung effizienten Gesetzen. Und gerade diese Aufgabe überlässt man in der sogenannten Demokratie (nicht „so genannten“, eben weil es gar keine ist!) einem Gremium aus hunderten von Leuten, die dafür aber auch nicht die geringste Begabung haben. Kein Wunder also dass das Recht im Chaos der Gesetze untergeht. Und dass die cleversten Egoisten sich das Chaos zunutze machen können, um den Rest der Menschheit nach Strich und Faden zu verarschen und auszunutzen.

Wie nun schon auf der Startseite erwähnt, ist Selbsterkenntnis die erste Voraussetzung für Erkenntnis überhaupt. Und wer die ersten Schritte der Selbsterkenntnis hinter sich hat ist zwangsläufig auf seine eigene Dummheit  gestoßen. Oh Gott! Ich bin ja dumm! Ich bin gar nicht intelligent und klug. Ich bin bestenfalls schlau. Aber immerhin: Ich bin intelligent genug, meine Dummheit zu erkennen. Und die anderen sind auch alle dumm. Jeder behauptet er kenne die Wahrheit und doch beschreibt sie jeder anders. Also irren sich alle, bis auf den einen, der sie kennt, falls es ihn gibt. Und selbst wenn dieser die Wahrheit weiß, so kann er dies doch gar nicht wissen. Denn dass er nichts weiß, dass muss er ja wohl am besten wissen.
Manche halten sich für besonders intelligent und lösen den Widerspruch scheinbar durch die Aussage, jeder habe eben seine eigene Wahrheit. Aber damit pervertieren sie den Begriff Wahrheit, der ja gerade die Unabhängigkeit von der Erkenntnis und vom Erkennenden voraussetzt.
Außerdem wäre diese Sicht ja dann die eine höchste Wahrheit, von der sie behaupten, es gebe sie gar nicht.
Philosophie und Wissenschaft wären der reine Schwachsinn, wenn man keine Wahrheit voraussetzen dürfte, welch es zu ergründen gilt.

Und sich zur Politik zu äußern, also zu den Entscheidungen und Maßnahmen, die das Schicksal der Menschen, der Völker und der Menschheit als ganze betreffen, setzt auch voraus, dass man auf die eigene Erkenntnisfähigkeit zumindest unter Vorbehalt vertraut. Hier also meine Vorbehalte:
Zunächst muss man davon ausgehen, dass wir dieses Schicksal tatsächlich in der Hand haben. Nicht Opfer sondern Täter sind. Es gibt aber eine Philosophie der Balance, die besagt: Alles bringt sein eigenes Gegenteil mit sich. Was auch immer geschieht, was es auch gibt, - das Gegenteil davon ist auch schon da. Und zwar im gleichen Maße. Und wenn man genau hinschaut, zählt und misst, sieht man: das stimmt. Das einzige was wir also machen können, ist das Ausmaß zu begrenzen. Die Extreme zu vermeiden. Wenn wir also z.B. die Armut bekämpfen wollen, müssen wir auch den Reichtum begrenzen. Und der Macht des Geldes (Superreiche und Finanzkonzerne, Industrie) muss man die Macht des Volkes (Staat, Verwaltung, Infrastruktur) entgegensetzen.
Dieses Gleichgewicht geht seit Ende des letzten Jahrhunderts verloren, weil der Staat in die Schuldenfalle der Geldmacht getappt , besser gesagt langfristig hineinmanövriert worden ist. Das Geld hat erreicht wonach es strebt, nämlich sich sinnlos anzuhäufen. Und das Volk ist pleite, sodass beide Seiten nicht gedeihen. Kein Geldfluss, keine Konjunktur, keine Gewinne, außer durch Wertpapierspekulation. Und wo der Wettbewerb regiert, da gibt es zwangsläufig Gewinner und Verlierer. Natürlich wieder in gleichem Maße: die Mehrheit verarmt, und die Minderheit wird reicher und reicher, bis sie eines Tages wird erkennen müssen, dass man Geld nicht essen kann. Bis dahin ist das ganze System aber zugrunde gerichtet, von der Müllabfuhr bis zum Krankentransport, von denen auch die Reichen und Mächtigen abhängen. Und wenn es nicht dazu kommen soll, dann muss die Übermacht des Geldes gebrochen werden.
Bald werden daher neue Politiker die Bühne betreten und die Pappnasenriege von heute vom Tisch pusten. Diese lächerliche Meute von Arschkriechern und Volksverrätern, die die Macht der Menschenmassen dem Mammon ausgeliefert haben. Das Volk verkauft. Die Kultur zerstört. Dumm oder kriminell. Je nach dem ob sie wissen was sie tun oder nicht.
Je später der Richtungswechsel kommt, desto schlimmer wird er. Mit Bürgerkrieg und Währungsreform, Gestapo und Stasi, Krieg und Verwüstung. Je nach dem. Und dann geht alles wieder von vorne los, weil die Menschen einfach nichts dazulernen.
Ich habe keine Milliarden, keine Macht und kein Charisma. Ich seh nur was läuft und kann nur vor Entsetzen zetern und verzweifelt seufzen.

3. Versuch

Der christlich-humanistische Idealist ist zutiefst naiv. Er sieht die Dinge und die Menschen mit seinem guten Herzen und meint, das müssten alle anderen auch tun. Viele Menschen denken aber nur mit dem Kopf, ohne zu fühlen oder gar mitzufühlen. Und ein Kopf ohne Verbindung zum Herzen denkt nur an sich selber, niemals an andere, es sei denn um sie für seine Zwecke zu benutzen. Ein Kopf ohne Herz hat also auch kein Gewissen. Er fühlt nichts, und deshalb kann er sich auch niemals schuldig fühlen und seine Verantwortung erkennen.

Ein Herz ohne Kopf ist allerdings genau so verirrt. Die Liebe kann ihren Sinn verfehlen. Und der Hass treibt das Herz ins Unrecht. Ohne Verstand kann noch so viel Liebe nur wenig wirklich gutes tun.

Nun funktioniert die Gesellschaft nicht dadurch, dass alle gleich sind, sondern dass alle verschieden sind. Und die Verschiedenheiten sind mehrheitlich gering und minderheitlich extrem, sodass sich für jeden einzelnen Aspekt Gaußsche Normalverteilungen ergeben, die sich in der Graphik als Glocke darstellen. Z.B. die Talente: Es gibt immer ein paar wenige Genies und ein paar Idioten. Die Menge ist mehr oder weniger mittelbegabt. Manche können alles, mache gar nichts, die meisten können vieles aber nur mehr oder weniger gut.

Diese Normalverteilung ist ein ehernes kosmisches Universalgesetz. Es ändern, überwinden oder überlisten zu wollen ist irrig und müßig.

Und so wird es immer Herzen ohne Kopf und Köpfe ohne Herz geben. Nur wenige sind wahrlich reinen Herzens und nur wenige beherrschen die hohe Logik der Wissenschaften. Die Mehrheit ist weder im Stande richtig zu fühlen noch richtig zu denken und bringt beides auch noch ständig durcheinander.

Das Chaos selbst ist normalverteilt. Es gibt Extreme in denen es total ist oder total abwesend. Und so gibt es in der Welt auch extremen Reichtum und extreme Armut. Manche sterben an Hunger und manche an Übersättigung. Den einen trifft der Schlag, den anderen ewiges Siechtum. Und wie man das so schreibt und liest denkt man: Was geht’s mich an.

4. Versuch...

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